Lai da Curnera, Stausee in der Schweiz
Lai da Curnera ist ein Staudamm in einem Hochgebirgstal des Kantons Graubünden, gebaut 1966 mit einer Höhe von 153 Metern und einer Kronenlänge von 350 Metern. Das Wasser wird sorgfältig bewirtschaftet und verbindet sich über ein Rohrnetzwerk mit zwei weiteren Seen in benachbarten Tälern zur regionalen Wasserspeicherung.
Die Tama wurde Mitte des 20. Jahrhunderts in den 1960er Jahren errichtet, um Wasserflüsse zu kontrollieren und die regionale Wasserversorgung zu unterstützen. Sie prägt seit ihrer Fertigstellung die Wasserwirtschaft der Region und ist zu einem technischen Wahrzeichen der alpinen Ingenieurskunst geworden.
Das Gebiet um Lai da Curnera ist eng mit Wandertraditionen verbunden und wird von Besuchern genutzt, um die Natur zu erleben. Der Staudamm selbst ist zu einem Symbol der regionalen Bemühungen geworden, mit der Landschaft zu arbeiten und dabei die Verbindung zur Natur zu bewahren.
Der Zugang erfolgt über einen etwa anderthalbstündigen Fußweg ab Passtarasse, da die Straße zur Tama für Autos gesperrt ist. Der Weg ist auch mit Kinderwagen geeignet, und es gibt Parkplätze in der Passtarasse-Route zum Oberalp Pass.
Das Wasser des Stausees wird gemeinsam mit zwei weiteren Seen durch unterirdische Rohrleitungen verwaltet, was ein faszinierendes Beispiel für versteckte alpine Wassertechnik ist. Dieses verborgene Netzwerk ermöglicht es, Wasser zwischen den Bergen zu transportieren und es für Energieerzeugung und Versorgung zu nutzen.
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