Lai da Curnera, Stausee in Tujetsch, Kanton Graubünden, Schweiz
Der Lai da Curnera ist ein Stausee im Val Curnera in der Gemeinde Tujetsch, Graubünden, der von einer Talsperre am Ende eines engen Tals gehalten wird. Seine Oberfläche umfasst 81 Hektar und sein Volumen beträgt 41,1 Millionen Kubikmeter. Der Rein da Curnera speist ihn, und der Vorderrhein fließt etwa 2 Kilometer nördlich der Sperre vorbei.
Der Lai da Curnera ist ein Stausee des Rein da Curnera in der Gemeinde Tujetsch im Kanton Graubünden; er fasst 41,1 Millionen Kubikmeter auf 81 Hektaren. Mit dem Lai da Sontga Maria und dem Lai da Nalps in den Nachbartälern bildet er ein einziges, durch Röhren verbundenes wasserwirtschaftliches System. Alle umliegenden Bäche werden in ihn umgeleitet, darunter der Rein da Tuma aus dem Tomasee, der als Quelle des Rheins gilt.
Der Name des Stausees stammt vom Val Curnera, dem Tal, das er in der Gemeinde Tujetsch einnimmt. Der markierte Wanderweg Senda Sursilvana verläuft beim jungen Rhein rund zwei Kilometer nördlich der Staumauer, und von dort ist die Mauer gut zu erkennen. Im Kinofilm Edge of Tomorrow (2014) dient die Talsperre zudem als vermeintliches Alien-Versteck.
Der See liegt rund 2,5 km südlich von Tschamut. Von der Oberalppass-Strasse zweigt beim Weiler Surpalits eine kleine Bergstrasse Richtung Lai da Curnera ab; sie ist mit einem Fahrverbot belegt, und eine Barriere verhindert die Zufahrt für Unberechtigte, sodass die Talsperre zu Fuss erreicht wird. Die Sperre ist vom beschilderten Wanderweg Senda Sursilvana am jungen Rhein aus zu sehen.
Der Stausee gehört mit dem Lai da Sontga Maria und dem Lai da Nalps in benachbarten Tälern zu einem einzigen, durch Röhren verbundenen wasserwirtschaftlichen System. Alle umliegenden Bäche werden in ihn umgeleitet, darunter der Rein da Tuma aus dem Lai da Tuma (Tomasee), der als Quelle des Rheins gilt. Im Kinofilm Edge of Tomorrow (2014) dient die Talsperre als vermeintliches Alien-Versteck.
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