Burg Pontaningen, Mittelalterliche Burgruine in Tujetsch, Schweiz
Burg Pontaningen ist eine Burgruine in der Nähe von Sedrun in der Region Graubünden. Die Hauptstruktur besteht aus einem Turm mit Steinmauern, der auf einem Berg oberhalb des Rheins steht und Teile eines älteren Befestigungssystems mit Gräben aufweist.
Die Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist mit der Familie Pontaningen verbunden, deren erstes bekanntes Mitglied, Ritter Wilhelm, 1252 erwähnt wurde. Diese Familie diente dem Kloster Disentis und verschwand später aus den historischen Aufzeichnungen.
Der Name bezieht sich auf die Familie der Ponteninger, deren Angehörige sich hier niederließen. Das Bauwerk zeigt, wie wohlhabende Familien ihre Macht in dieser Bergregion durch Festungen sichtbar machten.
Die Ruine liegt südwestlich von Rueras in der Nähe von Sedrun und ist über einen kurzen Wanderpfad erreichbar. Der Ort befindet sich zwischen der Oberalp-Straße und dem Rheintal, wodurch die Anfahrt relativ direkt ist.
Die Burg zeichnet sich durch einen Graben aus, der mit außergewöhnlicher Genauigkeit direkt in das Felsmassiv geschlagen wurde. Diese handwerkliche Leistung verdeutlicht das technische Wissen, das Burgenerbauer im Mittelalter besaßen.
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