Piz Vatgira, Berggipfel in Graubünden, Schweiz
Piz Vatgira ist ein Berggipfel in den Lepontinischen Alpen mit einer Höhe von 2.982 Metern, der sich über dem Gotthard-Basistunnel erhebt. Ein kleiner Gletscher an der Ostflanke speist Schmelzwasser in den Lai-Verd-See, und die Umgebung zeigt die charakteristische Hochgebirgslandschaft der Region.
Der Berg steht über dem Gotthard-Basistunnel, der 2016 fertiggestellt wurde und Nordeuropa mit Südeuropa durch die Saint-Gotthard-Massif verbindet. Dieser Ingenieurbau veränderte die Transportwege der Region grundlegend.
Der Name Vatgira stammt aus dem Rätoromanischen, der vierten Landessprache der Schweiz, und spiegelt die sprachlichen Traditionen des Kantons Graubünden wider. Besucher können diese kulturelle Verbindung in der lokalen Toponymie und in den Namen der nahegelegenen Seen und Täler sehen.
Der Berg ist von Sedrun aus zugänglich und bietet während der Sommermonate die besten Bedingungen zum Wandern, wenn die Schneebedeckung auf den Bergpfaden zurückgeht. Besucher sollten sich auf wechselhaftes Wetter und steile Abschnitte vorbereiten.
Der Berg markiert den höchsten Punkt über dem welttiefsten Eisenbahntunnel, in dem Züge 2.450 Meter unter der Bergoberfläche fahren. Dieses außergewöhnliche Verhältnis zwischen Gipfel und Tunnel unter ihm macht diesen Ort besonders bemerkenswert.
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