Lai da Sontga Maria, Stausee in der Schweiz
Lai da Sontga Maria ist ein Stausee in den Alpen in der Region Graubünden, der sich teilweise ins Tessin erstreckt. Der See wird von steilen, felsigen Hängen und Wäldern umgeben und ist von hohen Berggipfeln umrahmt, die über 3000 Meter aufragen.
Der See wurde 1968 durch einen Bogendamm an der nördlichen Seite entstaut und dient seit damals der Wasserspeicherung und Stromerzeugung. Der Bau veränderte die Landschaft erheblich und machte den früheren Weideboden zu einer Wasserfläche.
Der Name des Sees stammt aus dem Rätoromanischen und bedeutet See der Heiligen Maria, was die religiöse Tradition der Region widerspiegelt. Heute ist der Ort ein ruhiger Platz, an dem Wanderer und Einheimische Zeit in der Natur verbringen und die Ruhe der Berge genießen.
Der See ist leicht über die Straße durch den Lukmanier-Pass erreichbar, mit Parkplätzen und Wanderwegen entlang des Ufers. Die beste Zeit zum Besuch ist zwischen Frühjahr und Herbst, wenn die Bergpässe offen sind und das Wetter stabil ist.
Ein bemerkenswert stabiler Strommast steht im Wasser des Sees und trägt die Lukmanier-Stromleitung über die Berge. Dieser sichtbare Strompfeiler ist ein ungewöhnliches Merkmal, das die Art zeigt, wie Menschen moderne Infrastruktur in die Alpenlandschaft integriert haben.
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