Piz Blas, Alpengipfel in Graubünden und Tessin, Schweiz.
Piz Blas ist ein Berggipfel mit einer Höhe von 3.019 Metern, der sich in der Gotthard-Gruppe befindet und die Grenze zwischen den Kantonen Graubünden und Tessin bildet. Das Gebiet gehört zu einem großen Bergmassiv mit mehreren Seen und ausgeprägten Alpenpfaden, die das Gelände durchziehen.
Der Berg fungiert seit Jahrhunderten als natürliche Grenzlinie zwischen den Tälern von Leventina und Blenio und prägte damit die regionale Entwicklung. Diese geografische Lage hat die Besiedlung und den Warentransport zwischen den südlichen und nördlichen Alpentälern beeinflusst.
Die umliegende Region erhält traditionelle Alpkäseproduktionsmethoden mit aktiven Milchbetrieben in den Tälern unterhalb des Berges.
Die beste Ausgangspunkt ist der Ritom-Staudamm, von wo Wanderer markierte Wege in Richtung des Gipfels folgen. Es empfiehlt sich, früh zu beginnen und auf wechselhafte Bergwetterbedingungen vorbereitet zu sein.
Das Gestein des Berges enthält seltene Minerale wie Monazit-Ce, Synchysit-Y und Fluorapatit, was es für Mineraliensammler und Geologen interessant macht. Diese mineralogischen Besonderheiten ziehen Fachleiute an, die das Gestein und seine Zusammensetzung studieren.
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