Lai da Nalps, Stausee in der Schweiz
Lai da Nalps ist ein großes Wasserreservoir in Tujetsch in der Schweiz, das etwa 1.900 Meter Höhe erreicht und sich über etwa 0,9 Quadratkilometer erstreckt. Das Becken fasst bis zu 45 Millionen Kubikmeter Wasser und liegt in einem engen Bergtal mit steilen Wänden, die direkt ins Wasser abfallen, während kleine Pflanzen und Felsen die Ufer prägen.
Das Reservoir wurde vor vielen Jahrzehnten erbaut, um Wasser für die Stromerzeugung zu speichern und die lokale Energieversorgung zu unterstützen. Der Bau des Damms veränderte die Landschaft und schuf ein System zur Kontrolle des Wasserflusses in der Region, das bis heute für Stromproduktion und Hochwasserschutz genutzt wird.
Der Name Lai da Nalps stammt aus der rätoromanischen Sprache, die in dieser Region gesprochen wird. Besucher bemerken, wie das Wasser und die umliegenden Berge ein Teil des alltäglichen Lebens in dieser Gegend sind, wo die Menschen die Natur respektieren und die Stille schätzen.
Das Gebiet ist über kleine Gebirgsstraßen erreichbar, die durch Wälder und Hügel führen und gut gepflegt sind. Der Uferbereich ist leicht zugänglich und bietet verschiedene Plätze zum Ausruhen, Spaziergang oder zum Genießen der Aussicht auf das Wasser und die fernen Bergspitzen.
Das Reservoir ist über unterirdische Tunnel mit zwei benachbarten Seen, Lai da Sontga Maria und Lai da Curnera, verbunden, was ein faszinierendes Wassermanagementsystem schafft. Diese versteckten Verbindungen ermöglichen es dem System, Wasser zwischen den Seen zu lenken und die Stromerzeugung in der gesamten Region zu optimieren.
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