Thur, Flusssystem in der Ostschweiz.
Die Thur ist ein Flusssystem in der Ostschweiz, das sich über etwa 135 Kilometer durch die Kantone St. Gallen, Thurgau und Zürich erstreckt. Das Gewässer sammelt Wasser von zahlreichen Nebenflüssen, die aus den umliegenden Höhenlagen in sein Tal fließen.
Der Fluss wurde bereits im Jahr 886 unter dem Namen Dura erwähnt und trug zur Entwicklung der umliegenden Regionen bei. Die Thur ist bekannt für heftige Hochwasserereignisse, wobei das Extremhochwasser von 1999 einen historischen Höchststand markierte.
Der 160 Kilometer lange Thurweg folgt dem Fluss vom Säntis bis nach Rüdlingen und verbindet zahlreiche Schweizer Gemeinden und Weinregionen.
An vielen Stellen entlang des Flusses gibt es gute Zugangsmöglichkeiten von größeren Ortschaften wie Wil, Bischofszell und Frauenfeld. Eine beliebte Aktivität ist das Wandern entlang des Wassers, das sowohl flache als auch hügelige Abschnitte bietet.
Der Name des Flusses hatte großen Einfluss auf die Bezeichnung des Kantons Thurgau, der vom alten Namen Turgowe abgeleitet ist, welcher auf eine historische Siedlung hinweist. Diese sprachliche Verbindung zeigt, wie eng die Identität der Region mit diesem Gewässer verwoben ist.
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