Zinalrothorn, Berggipfel in den Walliser Alpen, Schweiz.
Das Zinalrothorn erhebt sich auf 4.221 Meter über dem Meeresspiegel und präsentiert sich mit steilen Felswänden und einem markanten Gipfel zwischen dem Matterttal und dem Val d'Anniviers. Die Bergform zeigt mehrere felsige Kanten und Gratlinien, die das Erscheinungsbild von verschiedenen Blickwinkeln aus bestimmen.
Das Zinalrothorn wurde 1864 zum ersten Mal von Leslie Stephen und Florence Crauford Grove bestiegen, zusammen mit den Führern Jakob und Melchior Anderegg über den Nordgrat. Diese frühe Besteigung markierte den Moment, als dieser Gipfel in die Geschichte der Bergsteigerschaft eintrat.
Der Berg wird nach dem nahegelegenen Dorf Zinal und dem Rothorn benannt, was im Deutschen Rote Spitze bedeutet und das lokale Sprachgut widerspiegelt. Diese Namen zeigen, wie die alpinen Gemeinschaften ihre Umgebung benannt und verstanden haben.
Kletterer starten ihren Aufstieg typischerweise von der Rothorn-Hütte aus, brechen vor Sonnenaufgang auf und navigieren durch Gletschergelände und gemischte Eis- und Felsabschnitte. Die Route erfordert Erfahrung im Umgang mit Höhe, Gletschern und steilen Anstiegen auf wechselndem Untergrund.
In den 1880er Jahren musste die erste Präsidentin des Ladies Alpine Club den Berg zweimal besteigen, nachdem sie ihren abnehmbaren Gürtel auf dem Gipfel vergessen hatte. Dieses Ereignis zeigt die praktischen Herausforderungen, mit denen frühe Bergsteigerinnen konfrontiert waren.
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