Bishorn, Berggipfel in den Walliser Alpen, Schweiz.
Der Bishorn ist ein Gipfel in den Walliser Alpen in der Südschweiz, der zwei durch einen Schnee- und Eisgrat verbundene Kuppen aufweist und eine Höhe von etwa 4.150 Metern erreicht. Er liegt in der Nähe des Weisshorns, zu dessen Massiv er gehört, und ist von Gletschern auf mehreren Seiten umgeben.
Der Gipfel wurde 1884 von einer Gruppe von Bergsteigern in Begleitung lokaler Alpenführer erstmals bestiegen, in einer Zeit, als die systematische Erforschung der Walliser Viertausender in vollem Gange war. Die Erstbesteigung folgte auf die Besteigung des benachbarten Weisshorns, das bereits Jahrzehnte zuvor erschlossen worden war.
Der Bishorn ist bei Bergsteigern als guter Einstieg in die Hochalpinistik bekannt, da der Normalweg technisch weniger anspruchsvoll ist als bei den Nachbargipfeln. Auf dem Weg zum Gipfel überquert man weite Gletscherflächen, die einen weiten Blick auf das Weisshorn und die umliegenden Viertausender freigeben.
Der Aufstieg verläuft über Gletscher und erfordert Steigeisen, Eisaxt und Seil sowie grundlegende Erfahrung im Hochgebirge. Wer die Route nicht kennt, sollte mit einem lokalen Bergführer gehen, da das Gelände bei schlechter Sicht schnell unübersichtlich wird.
Der Bishorn gehört zu einer kleinen Gruppe von Viertausendern, bei denen der Normalweg keine schwierigen Felsabschnitte erfordert, was ihn zu einem der zugänglichsten Gipfel dieser Höhe in den Alpen macht. Trotzdem wird er oft zugunsten des benachbarten Weisshorns übergangen, der als anspruchsvolleres Ziel gilt.
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