Brunegghorn, Berggipfel im Wallis, Schweiz
Der Brunegghorn erhebt sich auf 3.833 Meter in den Walliser Alpen und zeigt steile Felswände mit mehreren Klettervarianten. Der Berg ist von drei Gletschern geprägt, die zusammen mit den unterschiedlich schwierigen Routen verschiedene Anforderungen für Bergsteiger bieten.
Die erste bekannte Besteigung ereignete sich 1853 durch die italienischen Bergsteiger J. und F. Tantignoni mit Schweizer Führer H. Brantschen. Seitdem hat der Gipfel Alpinisten aus verschiedenen Epochen und Ländern angezogen.
Der Berg markiert an seinen Hängen die Grenze zwischen deutschsprachigen und französischsprachigen Gemeinden des Wallis und wird von Kletterern aus beiden Sprachregionen besucht. Diese geografische Lage macht ihn zu einem Treffpunkt verschiedener lokaler Bergsteigkulturen.
Kletterer erreichen den Berg durch zwei Hauptzugänge: die Turtmannhütte im Turtmanntal und die Topalihütte bei Sankt Niklaus. Mit guter Vorbereitung und Ausrüstung ist das Gebiet von beiden Stützpunkten aus erreichbar, wobei die Wahl des Startpunkts von der bevorzugten Route abhängt.
Die Abberg-, Brunegg- und Bis-Gletscher prägen die Nordflanke des Berges und zeigen ausgeprägte Seracs und Gletscherspalten. Diese Eismassen verändern sich sichtbar von Jahr zu Jahr und beeinflussen die Routenwahl erfahrener Alpinisten.
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