Dents du Midi, Gebirgskette im Wallis, Schweiz.
Die Dents du Midi erstrecken sich über drei Kilometer und bilden eine Kette von sieben Gipfeln in den Chablais-Alpen, der höchste erreicht 3257 Meter. Die steilen Nordhänge fallen steil ab während die südlichen Flanken sanfter zum Tal des Trient hin verlaufen.
Der Vikar Jean-Maurice Clément erreichte im Jahr 1784 als erster die Haute Cime und eröffnete damit eine neue Ära des Bergsteigens in dieser Region. Weitere Erstbesteigungen anderer Gipfel folgten im Laufe des 19. Jahrhunderts durch Bergsteiger aus der Umgebung und aus dem Ausland.
Die Einheimischen beobachten die Lage der Gipfel zur Sonne, um den Lauf des Tages abzulesen, eine Gewohnheit die sich bis heute hält. Bergführer führen Wanderer durch die Alpen und vermitteln dabei traditionelles Wissen über die Gebirgslandschaft und ihre Besonderheiten.
Mehrere Wanderwege führen von Champéry aus in die Berge, im Sommer sind Führungen verfügbar und die Bedingungen sind stabiler zwischen Juni und September. Die Routen variieren von einfachen Tageswanderungen bis hin zu anspruchsvollen Klettertouren die alpine Erfahrung erfordern.
Drei Gletscher liegen in den Mulden zwischen den Gipfeln: Plan Névé an der Südseite sowie Chalin und Soi an den Nordhängen. Diese Eisfelder ziehen sich über die oberen Abschnitte zurück und verändern sich von Jahr zu Jahr durch Schneefall und Sommerschmelze.
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