Altstätten, Gemeinde im Kanton St. Gallen in der Schweiz
Altstätten ist eine Schweizer Gemeinde im Rheintal, im Kanton St. Gallen, die für ihr geschütztes Ortsbild und ihre gut erhaltene Altstadt mit Laubengängen bekannt ist. Die Gemeinde liegt in einer breiten Talebene nahe dem Rhein und ist von Hügeln und landwirtschaftlichen Flächen umgeben.
Altstätten wurde im frühen Mittelalter erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum entlang der Handelsrouten zwischen dem Bodensee und dem Alpenraum. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Gemeinde mehrmals die Herrschaft, bevor sie Teil des Kantons St. Gallen wurde.
Altstätten ist für sein gut erhaltenes Ortsbild bekannt, das als schützenswertes Schweizer Stadtbild eingestuft ist. Wer durch die Altstadt läuft, sieht alte Laubengänge entlang der Hauptgasse, die früher als überdachte Handelswege dienten und noch heute das Bild der Innenstadt prägen.
Das Zentrum von Altstätten lässt sich bequem zu Fuß erkunden, da die Altstadt kompakt ist und die Wege flach sind. Der Bahnhof liegt in der Nähe und verbindet die Gemeinde mit dem regionalen Zug- und Busnetz des Rheitals.
Der Name Altstätten bedeutet auf Deutsch schlicht 'alte Stätten' und deutet darauf hin, dass schon vor der mittelalterlichen Siedlung ältere Ansiedlungen an diesem Ort bestanden. Spuren römischer Aktivität wurden in der Region nachgewiesen, was die Vermutung stützt, dass dieser Talabschnitt schon lange vor der Stadtgründung bewohnt war.
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