Z-Haus, Architektonische Struktur in Kreis 4, Zürich, Schweiz
Das Z-Haus ist ein Geschäftshaus am Stauffacher im Kreis 4, das Flora Steiger-Crawford und Rudolf Steiger von 1930 bis 1932 im Stil des Neuen Bauens errichteten. Es vereint Büro- und Wohntrakte mit Läden, Künstlerateliers, einer Bar und dem Kino Roxy in einem Anbau im Hinterhof sowie einem Schwimmbecken auf dem Flachdach und einer Tiefgarage mit elektrischer Drehscheibe. Mobile Trennwände erlaubten den Umbau der Innenräume.
Das Gebäude entstand 1932 nach Plänen von Flora Steiger-Crawford und Rudolf Steiger und repräsentiert eine frühe Anwendung der internationalen Moderne in der Schweiz. Es markiert den Übergang von traditioneller zu funktionalistischer Architektur in Zürichs Stadtentwicklung dieser Jahre.
Der Buchstabe Z im Namen verweist auf Zürich und als letzter des Alphabets auf den erreichten technischen und architektonischen Stand. Bar und Kino erhielten eigens für das Haus entworfene Innenräume. Ab 1932 war die Bewegungsschule von Suzanne Perrottet hier untergebracht, und der Grafiker Richard Paul Lohse wohnte im Zett-Haus.
Das Gebäude befindet sich an der Ecke Badenerstrasse und Rebgasse und ist von der Straße aus leicht zu sehen und zu erreichen. Der Ort ist im Stadtzentrum gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und liegt in einem belebten Wohngebiet.
Der Buchstabe Z im Namen verweist sowohl auf Zürich als auch auf den letzten Buchstaben des Alphabets und damit auf den technischen wie architektonischen Stand des Hauses bei seiner Vollendung. Auf dem Flachdach lag ein Schwimmbecken, und die Tiefgarage besass eine elektrische Drehscheibe.
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