Aiguille du Tour, Alpengipfel im Mont-Blanc-Massiv, Frankreich und Schweiz.
Die Aiguille du Tour ist ein Granitgipfel in der Mont-Blanc-Gruppe, der sich auf 3540 Metern zwischen zwei Gletschern erhebt. Dieser Berg liegt direkt an der französisch-schweizerischen Grenze und bietet Ausblicke auf beide Länder.
Der Gipfel wurde 1926 zum ersten Mal dokumentiert bestiegen, was diesem Berg eine wichtige Rolle in der Geschichte des Bergsteigens gab. Seitdem hat er Kletterer aus beiden Ländern angezogen und ist ein etablierter Teil der Alpenrouten geworden.
Der Berg liegt an der Grenze und prägt das Leben in den umliegenden Dörfern, wo das Bergsteigen seit Generationen Teil der lokalen Identität ist. Die Menschen hier sprechen von diesem Gipfel wie von einem vertrauten Nachbarn, der die beiden Seiten der Grenze verbindet.
Kletterer können von zwei Unterschlüssen aus starten: dem französischen Refuge Albert Premier oder dem schweizer Cabane du Trient. Der Aufstieg erfordert Erfahrung mit Gletschern und ist nicht für Anfänger geeignet.
Der Berg wird oft als ideales Trainingsgelände für angehende Alpinisten angesehen, da er Gletschertechniken mit einfachem Felsklettern verbindet. Viele Bergsteiger nutzen diesen Gipfel als Sprungbrett für schwierigere Expeditionen in der Mont-Blanc-Gruppe.
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