Aiguille d’Argentière, Berggipfel im Mont-Blanc-Massiv, Frankreich und Schweiz
Aiguille d'Argentière ist ein Berggipfel im Mont-Blanc-Massiv an der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz mit einer Höhe von 3.901 Metern. Die Nordseite prägt sich durch steile Granitfelsen aus, während ein zweiter Gipfel namens Flèche Rousse in unmittelbarer Nähe erreicht werden kann.
Der Berg wurde am 15. Juli 1864 von Edward Whymper und A. Reilly mit drei Führern zum ersten Mal dokumentiert erklommen, was einen Wendepunkt im Alpinismus markierte. Dieses Ereignis etablierte den Gipfel als wichtige Route für kommende Generationen von Bergsteigern.
Der Berg ist ein bekannter Treffpunkt für Bergsteiger aus aller Welt, die hier ihre Fähigkeiten an den steilen Granitflanken testen. Die technischen Routen und das Gletschergelände ziehen erfahrene Kletterer an, die nach einer anspruchsvollen Herausforderung suchen.
Der Aufstieg kann mit der Seilbahn von Grands Montets begonnen werden, von wo aus mehrere technische Routen zum Gipfel führen. Die Refuge d'Argentière in etwa 2.771 Metern Höhe bietet einen guten Stützpunkt für die Vorbereitung oder als Zwischenstop während des Aufstiegs.
Die Route über den Glacier du Milieu bietet einen besonders steilen Aufstieg mit Gradienten bis zu 45 Grad, der fortgeschrittene Fertigkeiten und spezielle Ausrüstung verlangt. Dieser anspruchsvolle Weg wird von erfahrenen Alpinisten gewählt, die nach einem extremen Erlebnis suchen.
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