Les Courtes, Berggipfel in Hochsavoyen, Frankreich.
Les Courtes ist ein Berggipfel im Mont-Blanc-Massiv mit einer Höhe von 3.856 Metern. Die Nordseite zeigt steile Granitflächen und scharfe Grate, die zwischen dem Talèfre- und dem Argentière-Gletscher liegen.
Die erste belegte Besteigung erfolgte am 4. August 1876 durch Henri Cordier, Thomas Middlemore, John Oakley Maund, Jakob Anderegg, Johann Jaun und Andreas Maurer über die Cordier-Route in der Nordwand. Der heutige Normalweg wurde am 17. August 1897 von O. Schuster und A. Swaine erstbegangen. Die Nordostwand folgte am 12. August 1930 durch P. Chavalier und G. Labour, dann die Schweizerführe im Juli 1938 und der Nordostpfeiler im Juli 1939.
Der Name Les Courtes („die Kurzen“) steht für eine Kette kurzer Felsspitzen, deren höchste 3856 m erreicht. Gaston Rébuffat führt die Nordostwand als Nr. 29, die Courtes-Überschreitung als Nr. 38, den Nordnordostpfeiler als Nr. 76 und die Nordwand als Nr. 94 seiner 100 schönsten Touren der Mont-Blanc-Gruppe. Den heutigen Normalweg über den Col de la Tour des Courtes eröffneten O. Schuster und A. Swaine am 17. August 1897.
Der Normalweg beginnt an der Refuge du Couvercle (2.687 m), quert den Glacier de Talèfre und steigt über steile Firnhänge zum Col de la Tour des Courtes (3.720 m) auf, dann folgt man dem Westnordwestgrat zum Gipfel. Die Route ist mit PD und Eis bis 45° bewertet. Der Südostgrat vom Col des Cristaux (3.601 m) ist ebenfalls PD und von der Couvercle- oder der Argentière-Hütte erreichbar. Die Routen der Nordwand erreicht man von der Refuge d'Argentière (2.771 m).
Die erste belegte Besteigung am 4. August 1876 gelang Henri Cordier, Thomas Middlemore, John Oakley Maund, Jakob Anderegg, Johann Jaun und Andreas Maurer über die Cordier-Route auf der Nordseite. Strahler dürften Jahre früher über die Südwestseite den Gipfel erreicht haben. Die Nordostwand wurde am 12. August 1930 von P. Chavalier und G. Labour erstbegangen.
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