Aiguille de Triolet, Alpengipfel im Mont-Blanc-Massiv, Frankreich und Italien
Die Aiguille de Triolet ist ein Alpengipfel im Mont-Blanc-Massiv, der sich auf 3.870 Meter Höhe erhebt und die natürliche Grenze zwischen Frankreich und Italien bildet. Das Massiv wird von steilen Flanken geprägt, die von mehreren Gletschern durchzogen sind.
Der Gipfel wurde erstmals am 26. August 1874 von drei Bergsteigern erklommen: J.A.G. Marshall, U. Almer und J. Fischer. Diese frühe Besteigung markierte einen wichtigen Moment in der Entwicklung des technischen Bergsteigens in diesem Gebirgsmassiv.
Der Berg spielt eine wichtige Rolle in der Bergsteigerkultur der Alpen, und sein Nordgesicht gilt als anspruchsvolle Herausforderung für erfahrene Eiskletternde. Viele Bergsteiger sehen diesen Ort als Zeichen für Ausdauer und alpines Können.
Die Besteigung kann von zwei Seiten aus erfolgen: von der Refuge d'Argentière auf der französischen Seite oder von der Rifugio Dalmazzi auf der italienischen Seite. Beide Unterkünfte bieten Bergsteigern Platz und Möglichkeiten zur Vorbereitung auf den Aufstieg.
Vom Gipfel aus trennen vier deutliche Grate mehrere Gletscherbecken, einschließlich des Gletschers von Argentière im Norden und des Pré de Bar im Süden. Diese Anordnung macht den Ort zu einem wichtigen Punkt für das Verständnis der Gletschergeographie der Region.
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