Chamonix-Mont-Blanc, Bergresort in Hochsavoyen, Frankreich.
Chamonix-Mont-Blanc ist eine Gemeinde im Département Haute-Savoie, die sich auf einer Höhe von 1030 Metern im Tal der Arve erstreckt. Das Ortszentrum liegt umgeben von mehreren Gipfeln des Mont-Blanc-Massivs und verteilt sich entlang der Hauptstraße durch das Tal.
Das Tal wurde im Jahr 1091 dem Benediktinerkloster St. Michel de la Cluse übergeben, was den Beginn der dokumentierten Besiedlung dieser Alpenregion markiert. Jahrhunderte später entwickelte sich der Ort durch die Ankunft britischer Reisender im 18. Jahrhundert zu einem wichtigen Ziel des Alpintourismus.
Die Compagnie des Guides de Chamonix wurde im Jahr 1821 gegründet und schuf damit den ersten Berufsverband von Bergführern in den Alpen. Diese Organisation setzte Maßstäbe für die Ausbildung und Sicherheit im Alpinismus, die weltweit angenommen wurden.
Der Mont-Blanc-Tunnel verbindet den Ort direkt mit Italien und ermöglicht eine schnelle Durchquerung der Alpen. Der Bahnhof bietet regelmäßige Verbindungen über die Linie St. Gervais-Vallorcine und erleichtert die Anreise ohne eigenes Fahrzeug.
Die Gemeinde war im Jahr 1924 Austragungsort der ersten Olympischen Winterspiele und begründete damit die weltweite Tradition internationaler Wintersportwettbewerbe. Die Medaillen wurden damals noch nicht offiziell ins olympische Programm aufgenommen, was die Veranstaltung nachträglich zu einer Demonstration machte.
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