Mont Maudit, Alpengipfel in Chamonix-Mont-Blanc, Frankreich und Courmayeur, Italien.
Mont Maudit ist ein Alpengipfel auf etwa 4.465 Metern zwischen Mont Blanc du Tacul und Mont Blanc an der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Der Berg bildet einen wichtigen Teil des Mont-Blanc-Massivs und wird über den Nordwestgrat vom Col du Mont Maudit erreicht.
Die Erstbesteigung gelang britischen Bergsteigern im September 1878 mit Schweizer Führern von Bern. Der Berg wurde später bedeutsam in der Geschichte des Alpinismus und prägt bis heute das Verständnis dieser Gebirgsregion.
Der Berg erhielt seinen Namen wegen der vielen Unfälle und extremen Wetterbedingungen, die Bergsteiger seit jeher heimsuchten. Besucher spüren diese Geschichte, wenn sie die raue und exponierte Umgebung erleben.
Technisches Klettern auf dieser Höhe setzt Erfahrung und Akklimatisierung voraus. Bergsteiger sollten ihre Ausrüstung prüfen und auf schnelle Wetterwechsel vorbereitet sein, die in dieser Höhenlage häufig auftreten.
Die Kuffner-Gratkette erstreckt sich etwa 1,6 Kilometer entlang der Südostseite und bietet anspruchsvolle Kletterrouten. Diese Gratkette wurde von österreichischen Bergsteigern in den 1880er Jahren erschlossen und bleibt bei erfahrenen Alpinisten weniger bekannt als die Hauptroute.
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