Grand Capucin, Granitgipfel in Chamonix-Mont-Blanc, Frankreich.
Grand Capucin ist ein Granitgipfel in Chamonix-Mont-Blanc mit einer Höhe von etwa 3.838 Metern und steilen Felswänden. Diese vertikalen Granitwände prägen das Erscheinungsbild des Berges und machen ihn zu einem begehrten Ziel für Kletterer.
Die Erstbesteigung gelang am 24. Juli 1924 E. Augusto, Adolphe und Henri Rey sowie L. Lanier, nachdem die Kühnheit des Felsobelisken frühere Alpinisten an eine Unbesteigbarkeit hatte glauben lassen. Vom 20. bis 23. Juli 1951 eröffneten Walter Bonatti und Luciano Ghigo die erste Route in der Ostwand und überwanden dabei eine glatte vierzig Meter hohe Wand; am 15. Juli 1983 gelang Eric Escoffier, Thierry Renault, Jean-Baptiste Tribout und D. Chambre die erste freie Begehung.
Die Bergführer aus Chamonix haben eine lange Tradition der Begleitung von Kletterern auf etablierten Routen entwickelt. Diese erfahrenen Profis prägen bis heute das Klettererlebnis an diesem Granitgipfel.
Besucher sollten mit Führern arbeiten, die die komplexen Routen kennen und aktuelle Bedingungen verstehen. Eine gute körperliche Vorbereitung und Erfahrung mit Felsklettern sind notwendige Voraussetzungen für einen sicheren Aufstieg.
Die fast 400 Meter hohe Ostwand wurde vom 20. bis 23. Juli 1951 von Walter Bonatti und Luciano Ghigo erstbegangen, die dabei eine glatte 40-Meter-Wand im Grad 6c+ überwanden. 2008 kletterte Alexander Huber die Voie des Suisses im Aufstieg wie im Abstieg free solo, ohne künstliche Hilfsmittel.
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