Kleinkabinenbahn Vallée Blanche, Seilbahn in Chamonix-Mont-Blanc, Frankreich.
Die Vallée Blanche Aerial Tramway ist eine Seilbahnverbindung, die zwei Berggipfel im Mont-Blanc-Massiv über Gletschereis miteinander verbindet und dabei 3777 Meter Höhe erreicht. Die Kabinen bewegen sich auf dicken Drahtseilen, die über weite Strecken keine Stützpfeiler unter sich haben.
Der Bau dieser Anlage startete im Jahr 1954 und war vier Jahre später fertig. Die Ingenieure entwickelten damals spezielle Anker für das Eis, weil die Gletscher sich unter dem Gewicht der Seile verschieben.
Diesen Teil seiner Reise über die Grenze zwischen den beiden Ländern nutzen Bergsteiger für ihren Weg durch das Hochgebirge. Die Kabine schwebt dabei auf halber Strecke über weite Gletscherflächen hinweg, die je nach Jahreszeit und Lichteinfall ihre Farbe wechseln.
Die Bahn fährt während der Sommermonate, wenn die Wetterbedingungen eine Überfahrt erlauben und keine Stürme das Gebirge erreichen. Wer zum ersten Mal in diese Höhe steigt, sollte vorher ein paar Tage in Chamonix bleiben, um sich an die dünne Luft zu gewöhnen.
Zwei Kilometer der Strecke verlaufen ohne jeden Mast unter den Seilen, nur an Felswänden verankert. Die Kabel spannen sich dabei über eine Länge von 315 Metern zwischen den Felsankern.
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