Aiguille de Blaitière, Berggipfel im Mont-Blanc-Massiv, Frankreich.
Die Aiguille de Blaitière ist ein 3522 m hoher Gipfel im Kamm der Aiguilles de Chamonix im Mont-Blanc-Massiv, oberhalb des Glacier de Blaitière südöstlich von Chamonix. Sie hat drei Gipfel: den Zentralgipfel mit 3522 m, den Nordgipfel (Pte. de Chamonix) mit 3507 m und einen Südgipfel von etwa 3521 m. Ihre Flanken aus dunklem Fels und Schnee werden vom Spencercouloir und der steilen Westwand durchzogen.
Der Berg wurde 1874 zum ersten Mal vom Zentralpunkt aus bestiegen, wobei die Brüder Christian und Johann Lauener sowie Edward Robson Whitwell den Gipfel erreichten. Seitdem ist er eines der klassischen Ziele für alpinistische Unternehmungen in der Region geworden.
Der Berg zieht Bergsteiger aus aller Welt an, die hier in einer der bekanntesten Kletterregionen der Alpen ihre Fähigkeiten testen wollen. Die steilen Granite und Felswände prägen das Bild des Ortes und machen ihn zu einem Ziel für erfahrene Alpinisten.
Die meisten Touren starten von Chamonix aus, wobei die Aiguille-du-Midi-Bahn eine beliebte Möglichkeit bietet, zu einem höher gelegenen Ausgangspunkt zu gelangen. Es ist wichtig, gutes Schuhwerk und sichere Ausrüstung mitzubringen, da die Wege steil und felsig sind.
Zwei Felsstürze löschten neue Routen in der Westwand aus: Einer ereignete sich am 10. September 1947, zwanzig Tage nach der Erstbegehung durch P. Allain und A. Fix, ein weiterer zerstörte eine 1952 erschlossene Route nur ein Jahr später. Die Spuren dieser Ereignisse sind bis heute sichtbar, und die betroffenen Wandpartien sind nicht mehr durchkletterbar.
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