Aiguille des Pélerins, Alpengipfel im Mont-Blanc-Massiv, Frankreich
Die Aiguille des Pélerins ist eine Felsspitze im Mont-Blanc-Massiv, die zwischen zwei anderen prominenten Nadeln der Chamonix-Gruppe liegt. Die Route erfordert technisches Klettern und führt durch gemischtes Gelände mit Fels und Schnee.
Robert O'Gorman, Albert Brun und die Bergführer Joseph Ravanel und Edmond Charlet gelangten am 9. Juli 1905 als Erste auf den Gipfel. Der Grütter-Grat wurde in zwei Etappen erschlossen: M. Grütter und R. Aubert nahmen am 21. Juli 1935 die obere Stufe, Lionel Terray, Gaston Rébuffat und Édouard Frendo durchstiegen die Gesamtroute am 10. Oktober 1943. Rébuffat führt sie als Nr. 25 seiner 100 schönsten Touren im Mont-Blanc-Massiv.
Der Name stammt vom Weiler des Pélerins, heute ein Stadtteil von Chamonix, nicht von durchreisenden Pilgern. Die Nadel gehört zu den Aiguilles de Chamonix; zwei ihrer Routen stehen in Gaston Rébuffats Liste der 100 schönsten Touren des Mont-Blanc-Massivs: der Grütter-Grat auf Nr. 25 und die Carmichaël-Route auf Nr. 31.
Am besten kommt man von Chamonix Valley aus zum Berg, und Bergsteiger sollten auf stabile Wetterbedingungen warten. Die beste Zeit ist der Sommer, wenn Schnee und Eis weniger sind und der Fels trocken ist.
Die Nordwandroute Beyond Good and Evil wurde 1992 von Andy Parkin und Mark Twight eröffnet und gilt als Beginn des „modernen Mixed“. Der Grütter-Grat von 1935 ist die Nummer 25 in Gaston Rébuffats Liste der 100 schönsten Touren des Mont-Blanc-Massivs.
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