Aiguille du Fou, Berggipfel in Haute-Savoie, Frankreich
Die Aiguille du Fou ist ein Bergipfel im Mont-Blanc-Massiv mit einer Höhe von etwa 3500 Metern und gehört zur Aiguilles-de-Chamonix-Gruppe. Der Berg besteht aus scharfkantigen Granitnadeln, die sich steil von den umliegenden Gletschern abheben.
Die erste Besteigung fand 1901 durch die Bergsteiger E. Fontaine und J. Ravanel statt und eröffnete neue Möglichkeiten für Bergsteiger in der Region. Ein bedeutender Kletterweg, die südliche Gesichtslinie, wurde später in den 1960er Jahren etabliert und bleibt eine der anspruchsvollsten Routen.
Der französische Name 'Aiguille du Fou' bedeutet 'Nadel des Verrückten' und spiegelt die steile und anspruchsvolle Natur der Granitformationen wider. Einheimische und Bergsteiger verwenden diesen Namen, um die extremen Bedingungen und die Gefahr zu beschreiben, die mit dieser Route verbunden sind.
Die beste Anfahrt erfolgt über die Montenvers-Zahnradbahn, von dort wird ein technischer Gletscher-Zugang mit Fixseilen und Sicherheitsausrüstung benötigt. Bergsteiger sollten mit schwierigem Gletschergelände, wechselhaften Bedingungen und der Notwendigkeit von Vorsichtsmaßnahmen rechnen.
Das Massiv ist berühmt für die Kontraste zwischen glattem Eis und vertikalen Granitpfeilern, die sich nebeneinander erheben. Diese Kombination macht es zu einem visuell beeindruckenden Ort, der die extremen Bedingungen widerspiegelt, denen Bergsteiger gegenüberstehen.
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