Département Haute-Savoie, Département in Auvergne-Rhône-Alpes, Frankreich
Haute-Savoie ist ein Verwaltungsbezirk im Osten Frankreichs, der alpine Gipfel, Voralpenseen und Grenzstädte umfasst. Das Gebiet erstreckt sich vom Genfer See im Norden bis zum Mont-Blanc-Massiv im Süden und enthält weitläufige Täler mit Fichten- und Tannenwäldern.
Das Gebiet wechselte 1860 durch den Vertrag von Turin von der Herrschaft Savoyens zu Frankreich. Die Grenzziehung folgte auf eine Volksabstimmung und festigte die französische Kontrolle über Alpenpässe nach Italien.
Der französische Name bedeutet wörtlich Obersavoyen und verweist auf die höher gelegene Position gegenüber dem südwestlichen Nachbardepartement. Besucher bemerken die zweisprachigen Ortsschilder in Grenznähen sowie die Verwendung regionaler Produkte wie Reblochon-Käse in lokalen Gerichten.
Reisende finden vier größere Ortschaften, die als Ausgangspunkte für Wanderungen, Skitouren und Seeaufenthalte dienen. Viele Straßen führen durch enge Täler mit Haarnadelkurven, daher empfiehlt sich vorsichtiges Fahren bei Winterwetter.
Mehr als die Hälfte aller Gemeinden liegen oberhalb von 600 Metern Höhe, was Schneeräumung und Winterdienste zu einer ganzjährigen Herausforderung macht. Einige Bergdörfer bleiben im Januar und Februar nur über Seilbahnen oder Schneemobile erreichbar.
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