Thonon-les-Bains, Verwaltungsgemeinde am Genfersee, Hochsavoyen, Frankreich.
Thonon-les-Bains ist eine Gemeinde am französischen Ufer des Genfer Sees in der Haute-Savoie, die sich über eine Fläche von etwa 16 Quadratkilometern erstreckt. Die Siedlung liegt auf einer Terrasse oberhalb des Sees und bietet von verschiedenen Punkten aus Blick auf das Wasser sowie die Schweizer Alpen am gegenüberliegenden Ufer.
Die Gemeinde gehörte bis 1860 zum Herzogtum Savoyen und wurde nach einer Volksabstimmung Teil Frankreichs. Während der Verhandlungen über die Zukunft der Region unterzeichneten mehr als 13.000 Einwohner eine Petition, die sich für den Anschluss an die Schweiz aussprach.
Der Donnerstagmorgen-Markt bringt Verkäufer aus den umliegenden Tälern zusammen, die frische Käsesorten und Gemüse aus dem Chablais-Gebiet mitbringen. Die Einheimischen kaufen regelmäßig hier ein und die Marktstände ziehen sich durch mehrere zentrale Plätze der Stadt, wo man Konversationen auf Französisch und verschiedenen regionalen Dialekten hören kann.
Die Eisenbahnstation liegt im oberen Stadtteil und verbindet Reisende über regelmäßige Zugverbindungen mit Lyon, Genf und Annemasse. Die Kabelbahnstation im Zentrum bringt Fußgänger in wenigen Minuten zum unteren Bereich am Seeufer hinunter, was einen Höhenunterschied von etwa 50 Metern erspart.
Die Standseilbahn zwischen der Oberstadt und dem Hafen wurde 1888 eröffnet und ist eine der ältesten noch in Betrieb befindlichen Anlagen dieser Art in den französischen Alpen. Die ursprüngliche Konstruktion verwendete ein Wasserballast-System, das später durch einen elektrischen Antrieb ersetzt wurde.
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