Lac de Montsalvens, Stausee in der Schweiz
Lac de Montsalvens ist ein Stausee im Kanton Freiburg in der Schweiz, der durch einen Damm am Fluss Jogne aufgestaut wird. Das Wasser wird von Bergbächen gespeist, die von oben herabfließen, und der dunkle, klare See liegt eingebettet in einem Tal mit Wäldern, Hügeln und Weiden.
Der Damm wurde 1918 erbaut und 1920 fertiggestellt, nachdem der Ingenieur Alfred Stucky sein innovatives Design für einen Bogendamm mit vertikaler und horizontaler Krümmung geplant hatte. Der See füllte sich 1921 und wurde zum Symbol einer neuen Ära in der Energieversorgung der Region.
Der See trägt den Namen des nahen Bergs Montsalvens und ist eng mit der lokalen Landwirtschaft verbunden, die seit Generationen von Bauern gepflegt wird. Besucher können entlang des Seeufers spazieren und dabei die traditionelle Nutzung der Landschaft durch Weiden und kleine Pfade nachvollziehen, die von den nahen Dörfern Broc und Charmey zum Wasser hinunterführen.
Der Weg rund um den See ist leicht zu gehen und dauert etwa drei Stunden über eine Strecke von etwa neun Kilometern, wobei der Untergrund bei Regen rutschig sein kann. Festes Schuhwerk wird empfohlen, und der Weg folgt den Ufern durch Wälder und offene Hügel, mit guter Erreichbarkeit durch Busse von Châtel-sur-Montsalvens und Charmey.
Der Damm war bei seiner Fertigstellung 1920 Europas erstes Bogendamm mit gleichzeitiger vertikaler und horizontaler Krümmung, ein Meilenstein in der damaligen Ingenieurtechnik. Das Design des Damms war so fortschrittlich, dass es für die damalige Zeit revolutionär war und Ingenieure überall in Europa beeinflusste.
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