Hockenhorn, Alpengipfel in den Berner Alpen, Schweiz
Das Hockenhorn ist ein 3293 m hoher Gipfel der Berner Alpen an der Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis. Es liegt zwischen dem oberen Kandertal und dem Lötschental; an seiner Südseite erstreckt sich der Milibachgletscher.
Im August 1840 bestieg der Engländer Arthur Thomas Malkin den Gipfel als Erster nachweislich. Der Anstieg erfolgte von der Lötschentaler Seite, womit das Hockenhorn in die alpinistischen Aufzeichnungen einging.
Der Gipfel bildet die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis, die der Weg vom Lötschenpass überquert. Der Name Hockenhorn ist deutsch, und der nächste Ort, die Lauchernalp oberhalb von Kippel, liegt im deutschsprachigen Lötschental.
Der Gipfelweg beginnt an der Lötschenpasshöhe; von Süden führt die Route aus dem Lötschental, von Norden aus dem Gasterntal über Kandersteg. Das letzte Stück steigt vom nordwestlich gelegenen Punkt, wo Skitourengeher die Ski deponieren, über leichten Schotter treppenartig zum Gipfel. Die Südseite gehört zu einem Skigebiet über Lauchernalp, dem nächsten Ort oberhalb von Kippel.
Die Erstbesteigung gelang am 1. August 1840 dem Engländer Arthur Thomas Malkin. Vom nordwestlich gelegenen Punkt, an dem Skitourengeher ihre Ski deponieren, führt das letzte Stück in leichten Schotterstufen zum Gipfel, der den Blick auf einen Großteil der Walliser Alpen bis zum Mont Blanc öffnet.
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