Juf, Alpendorf in Graubünden, Schweiz
Juf ist ein Bergdorf, das in zwei Siedlungsteile aufgeteilt ist und auf etwa 2.126 Metern Höhe in der Gemeinde Avers liegt. Das Dorf erstreckt sich auf den Hochplateaus neben dem Jufer Rhein und besteht aus verstreuten Häusern in einer weitgehend baumlosen Landschaft.
Das Dorf wurde 1292 von Walsern gegründet, einer Gruppe von Einwanderern, die sich in dieser hochalpinen Region von Graubünden niederließ. Diese frühe Besiedlung formte eine dauerhafte Gemeinschaft, die Jahrhunderte lang in dieser extremen Höhenlage bestand.
Die Bewohner von Juf pflegen traditionelle Bergwirtschaft, die vor allem Viehzucht und Heuernte auf den hochalpinen Wiesen umfasst. Diese Praktiken prägen das tägliche Leben und verbinden die wenigen Familien mit ihrer rauen Umgebung.
Das Dorf ist das ganze Jahr über mit Postbus-Verbindungen erreichbar, mit etwa acht täglichen Fahrten für Besucher. Die Anfahrt erfolgt über eine Bergstraße, die bei schlechtem Wetter manchmal schwierig sein kann.
Das Dorf ist der höchste dauerhafte menschliche Siedlungsplatz in Westeuropa und wird von etwa 31 Bewohnern aus sechs Familien bewohnt. Diese kleine Gemeinschaft lebt vollständig oberhalb der Baumgrenze in extremer geografischer Isolation.
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