Steinentor, Mittelalterlicher Turm in Basel-Stadt, Schweiz.
Das Steintor war ein massives Befestigungswerk mit dicken Steinmauern, das sich an einem strategischen Punkt am Rand der mittelalterlichen Stadt erhob. Es kombinierte defensive Funktionen mit einer Passage, durch die Waren und Reisende die Stadt erreichten.
Das Tor entstand im frühen 15. Jahrhundert als Teil des Befestigungssystems von Basel und sollte die Stadt vor Angriffen schützen. Nach mehr als 400 Jahren wurde es 1866 während der städtebaulichen Modernisierung abgerissen.
Das Tor war lange Zeit ein Treffpunkt für Menschen aus der Stadt und Kaufleute von außerhalb. Es prägte das Aussehen des Platzes und die Art, wie die Baseler diesen Ort im Alltag nutzten.
Der Ort ist heute nur durch historische Überreste und Informationen an Ort und Stelle erlebbar, da die Struktur selbst nicht mehr existiert. Es lohnt sich, die Umgebung zu erkunden und die Markierungen zu suchen, die an die frühere Position des Tores erinnern.
Beim Wiederaufbau nach dem Erdbeben von 1356 wurden Steine von zerstörten Gebäuden in das Tor eingebaut und gaben ihm dadurch eine Geschichte aus mehreren Epochen. Diese wiederverwendeten Materialien zeigen, wie praktisch die mittelalterliche Bauweise war und wie man Ressourcen klug nutzte.
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