Astrid-Kapelle, Gedenkkapelle in Küssnacht, Schweiz
Die Astrid-Kapelle ist ein Steinbau neben dem Vierwaldstättersee, der eine Terrasse mit Blick auf den Hafen von Küssnacht und das Rigi-Massiv im Hintergrund bietet. Das Gebäude hat eine schlichte, andächtige Form und sitzt auf der unteren Seite der Straße, wo es zum See hin ausgerichtet ist.
Architekt Paul Rome entwarf dieses Denkmal, das 1936 eröffnet wurde, nachdem Königin Astrid von Belgien bei einem Autounfall ums Leben kam. Das Bauwerk entstand als Tribut an eine belgische Herrscherin, deren Tod unter tragischen Umständen die Schweiz und ihre Nachbarn erschütterte.
Die Kapelle ist eine Gedenkstätte mit nationaler Bedeutung in der Schweiz und zieht regelmäßig Besucher an, die sich Zeit für stille Momente nehmen. Menschen versammeln sich hier, um sich zu besinnen und die Geschichte des Ortes zu würdigen.
Die Kapelle ist leicht zu erreichen über einen Tunnel unter der Straße vom Parkplatz aus, wo es ausreichend Platz für Besucher gibt. Das Gelände ist überschaubar, sodass man die Stätte schnell erkunden kann, ohne lange Wege gehen zu müssen.
Unter außergewöhnlichen Bedingungen wurde die gesamte Kapelle 1960 um 150 Grad gedreht und etwa 30 Meter in Richtung Küssnacht verschoben, ohne dass das Gebäude Schaden nahm. Dieses technische Kunststück war notwendig, um die Sicherheit des Denkmals angesichts sich ändernder Straßenverhältnisse zu gewährleisten.
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