Hörnli, Berggipfel in Graubünden, Schweiz.
Das Hörnli ist ein rund 50 Meter hoher Felszahn aus Variolit und Spilit in den Plessur-Alpen, 2.496 Meter hoch, auf der Grenze zwischen Arosa und Chur über der Hörnlihütte. Seine Wände bestehen aus dunklen, feinkörnigen Kissenlaven von einigen Dezimetern bis Metern, die auf dem Boden des Tethysmeers entstanden. Der Grat ist von Südosten weitaus leichter erreichbar als von Nordwesten.
Eine Transportanlage im Hörnli-Gebiet wurde 1945 eröffnet und war damals der längste Skilift der Schweiz. Seither hat sich das System mehrfach modernisiert und erweitert, um den wechselnden Anforderungen der Besucher gerecht zu werden.
Das Hörnli ist ein 2496 Meter hoher Felszahn aus Kissenbasalt und Spilit in den Plessur-Alpen über Arosa. Sein Name, «kleines Horn», bezieht sich auf den rund 50 Meter hohen Felsgrat nördlich der Hörnlihütte. Das Gestein ist rund 150 Millionen Jahre alt und stammt als Ozeanbodenbasalt aus der Tethys.
Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb von Stoßzeiten wie Wochenenden und Ferienzeiten. Bei schlechtem Wetter kann die Seilbahn vorübergehend geschlossen sein, daher lohnt sich eine Überprüfung der aktuellen Bedingungen vor der Anreise.
Die Felswände des Hörnli bestehen aus dunklen, feinkörnigen Kissenlaven: fladen- und kissenartige Strukturen von einigen Dezimetern bis Metern, entstanden, als heisses Basaltmagma ins kalte Meerwasser floss. Identisches Gestein fand man in den Spreizungszonen von Atlantik und Pazifik in rund 2500 m Tiefe. Es ist rund 150 Mio. Jahre alter Tethys-Meeresboden in der gefalteten Aroser Decke.
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