Kapuzinerkloster mit Kirche, Religiöses Kloster in Solothurn, Schweiz
Das Kapuzinerkloster mit Kirche ist ein vierflügeliger Gebäudekomplex in Solothurn, der um einen Innenhof mit einem von Eichenpfosten getragenen Kreuzgang herum angelegt ist. Die Holzdecken des Kreuzgangs und die geschlossene Anlage verleihen dem Ort einen ruhigen, in sich gekehrten Charakter.
Das Kloster wurde 1588 gegründet und diente über Jahrhunderte als Ausbildungsstätte, in der Schweizer Kapuziner Theologie studierten. Im Jahr 2003 wurde diese Funktion aufgegeben, nachdem das Kloster vier Jahrhunderte lang als religiöse Lehranstalt gedient hatte.
Das Kloster beherbergt ein Altarbild des flämischen Malers Gerard Seghers, das die Verkündigung an Maria darstellt. Das Gemälde zeigt die Begegnung zwischen Maria und dem Engel Gabriel und ist eines der bedeutenderen Kunstwerke, die Besucher im Inneren entdecken können.
Der Kreuzgang mit seinen alten Holzdecken und Eichenpfosten verdient besondere Aufmerksamkeit, da das Licht je nach Tageszeit sehr unterschiedlich wirkt. Der Innenhof bleibt das ganze Jahr über kühl, daher empfiehlt sich ein wärmeres Kleidungsstück für den Besuch.
Zwei grosse Lindenbäume, die 1809 am Kircheneingang gepflanzt wurden, haben Wurzeln entwickelt, die unterirdisch bis in den Bereich des Altars reichen. Diese ungewöhnliche Verbindung zwischen den Bäumen draussen und dem Kirchenraum innen ist eine der stillen Besonderheiten des Ortes.
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