Lonza-Hochhaus, Moderner Verwaltungsturm in Basel-Stadt, Schweiz
Das Lonza-Hochhaus ist ein 68,4 Meter hoher Betonturm mit vorgehängter Glasfassade und einer Aussenhaut aus gerippten Grinatal-Aluminiumblechen. Der Grundriss misst 45,3 auf 14,85 Meter, und in den abgeschrägten Seitenteilen befinden sich die Treppenhäuser, was ihm den Volksmundnamen «Rasierapparat» einbrachte. Die Fassade umfasst rund 7000 Quadratmeter hellgraue vertikale Gliederungselemente, die etwas breiteren schwarzen Brüstungselementen gegenüberstehen.
Hans Rudolf und Peter Suter vollendeten den Bau 1962 und schufen damit das höchste Gebäude Basels zu dieser Zeit. Das Projekt markierte einen Wendepunkt in der modernen Architektur der Stadt und prägte das Erscheinungsbild des Stadtbildes nachhaltig.
Das Gebäude zeigt den Geist der 1960er-Jahre mit klaren Linien und praktischem Design, das Arbeit und Forschung in den Mittelpunkt stellt. Die Fassade und die Raumaufteilung spiegeln ein Vertrauen in fortschrittliche Technologie und Effizienz wider.
Das Gebäude steht in der Nähe des Bahnhofs Basel SBB und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Die meisten Bereiche sind nicht für Besucher geöffnet, da das Gebäude hauptsächlich für Laborarbeit und Verwaltung genutzt wird.
In den abgeschrägten, spitz zulaufenden Seitenteilen der Fassade liegen die Treppenhäuser und infrastrukturelle Elemente; das brachte dem Hochhaus den Volksmund-Namen «Rasierapparat» ein. Zudem wurde die Beanspruchung durch Erdbeben berücksichtigt, mit rund 150 % des maximalen Windangriffs und einer grössten Ausbiegung unter Wind von 1,9 Zentimetern.
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