Heiliggeist, Neugotische Kirche in Basel, Schweiz
Die Kirche Heiliggeist ist eine 1912 erbaute römisch-katholische Kirche im Basler Gundeldingen. Sie ist eine dreischiffige Basilika im spätneugotischen Stil süddeutscher Herkunft mit seitlichem Frontturm. Eine gewölbte Säulenhalle zwischen Kirche und Pfarrhaus führt in einen Innenhof. Innen befinden sich drei Flügelaltäre von Joseph Dettlinger, Glasgemälde und Wandgemälde mit den Kreuzwegstationen.
1897 erwarb die katholische Kirchgemeinde das Grundstück an der heutigen Thiersteinerallee, 1907 wurde Architekt Gustav Doppler mit dem Bau beauftragt; der Freiburger Diözesanbaumeister Max Meckel änderte die Pläne vor der Grundsteinlegung 1911 leicht ab. Bischof Jakob Stammler weihte die Kirche am 26. Oktober 1912 ein, wobei 600 Jugendliche die Firmung erhielten; erster Pfarrer wurde Robert Mäder.
Die Kirche dient der katholischen Gemeinde Basels als Ort für Gottesdienste und religiöse Feiern, wo sich Menschen regelmäßig versammeln. Sie ist ein wichtiger Treffpunkt für das religiöse Leben im Stadtteil und spiegelt die Bedeutung des Glaubens in der Gemeinschaft wider.
Die Kirche steht an der Ecke der Thiersteinerallee im Gundeldingen-Quartier und bildet mit den Nebengebäuden eine Baublockecke im Strassenraster. Durch eine gewölbte Säulenhalle zwischen Kirche und Pfarrhaus gelangt man in einen grösseren Innenhof; der Zugang liegt also zurückversetzt von der Strasse.
Man betritt die Kirche durch eine gewölbte Säulenhalle zwischen Kirche und Pfarrhaus, die in einen grösseren Innenhof führt. Das Zellengewölbe im Innern ist typisch für vorreformatorische städtische Pfarrkirchen im süddeutschen Raum. Die 1921 von Späth Orgelbau erbaute Orgel wurde 1982 bis 1984 umfassend renoviert und hat wieder 41 Register auf drei Manualen und Pedal.
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