Zwinglihaus, Reformierte Kirche in Basel-Gundeldingen, Schweiz
Das Zwinglihaus ist ein reformiertes Kirchengebäude in Basel-Gundeldingen, das von 1931 bis 1932 nach modernen Bauhaus-Prinzipien errichtet wurde. Der Innenraum wird durch fünf großformatige Glasmalereien mit biblischen Motiven geprägt, die der Basler Künstler Hanns Studer 1985 schuf.
Das Gebäude wurde von Architekt Willi Kehlstadt als Ausdruck der modernistischen Kirchenarchitektur konzipiert und 1932 eingeweiht. Es erhielt 1996 den Status eines geschützten Kulturdenkmals und wurde damit als architektonisch bedeutsam anerkannt.
Das Gebäude trägt den Namen des Reformators Huldrych Zwingli und dient der Gemeinde als Ort für Gottesdienste und Gemeinschaftstreffen. Besucher können die schlichte, funktionale Innenausstattung im reformierten Stil erleben, die auf Schmuck und Prunk verzichtet.
Das Kirchengebäude liegt in einem Wohnviertel mit guter Erreichbarkeit durch öffentliche Verkehrsmittel von der Basler Innenstadt aus. Für Besucher ist es ratsam, vorher die Öffnungszeiten zu prüfen und zu prüfen, ob an den geplanten Besuchstagen Gottesdienste oder spezielle Veranstaltungen stattfinden.
Das Gebäude war ursprünglich nicht als Kirche geplant, sondern als Gemeinschaftshalle konzipiert, wurde dann aber in ein Gotteshaus umgewandelt. Diese ungewöhnliche Umnutzung zeigt, wie flexibel sich solche Räume an neue Aufgaben anpassen lassen.
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