Bruder Klaus, Moderne Pfarrkirche in Basel, Schweiz
Die Kirche Bruder Klaus ist eine römisch-katholische Pfarrkirche an der Bruderholzallee 140 im Basler Bruderholz, 1959 bis 1961 nach einem Entwurf von Karl Higi erbaut. Der Grundriss aus halbkreisförmigen Wandelementen erinnert an ein Herz; Higi nannte sie vas spirituale. Ein frei stehender Betonturm von 32,4 m trägt drei Glocken von H. Rüetschi aus Aarau, das Kupferdach misst 820 m². Albert Schilling schuf das Bronzeportal und die Skulptur Fliessende Gnade auf dem Kopfsteinpflastervorplatz.
Die Kirche wurde in der Nachkriegszeit erbaut und zeigt die Entwicklung des religiösen Bauens in der Schweiz während des mittleren 20. Jahrhunderts. Ihre Konstruktion in Beton war damals ein moderner Ansatz für sakrale Bauten.
Der Name verweist auf Niklaus von Flüe, den Papst Pius XII. 1947 heiligsprach und der in katholischen Kreisen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg als Vorbild für Politiker und für die Haltung der Schweiz galt. Seit 2010 gehört die Pfarrei zu Heiliggeist; die Kirche dient besonderen deutschsprachigen Gottesdiensten in moderner Form, und die englischsprachige Gemeinde sowie die spanischsprachige Mission feiern hier jedes Wochenende.
Die Kirche steht an der Bruderholzallee 140 auf sanft nach Süden ansteigendem Gelände; der frei stehende Betonturm von 32,4 m, das Pfarrhaus und die Kirche umschliessen einen Vorplatz aus Kopfsteinpflaster. Seit 2010 gehört Bruder Klaus zur fusionierten Pfarrei Heiliggeist und dient nur noch gelegentlich besonderen deutschsprachigen Gottesdiensten in moderner Form. Die englischsprachige Gemeinde und die spanischsprachige Mission feiern hier jedes Wochenende, unter der Woche ist es daher ruhiger.
Das Innere wird durch strategisch platzierte Öffnungen mit natürlichem Licht durchflutet, das sich im Laufe des Tages ständig verändert. Dieses Spiel mit Licht und Schatten wird dabei zu einem wesentlichen Teil des spirituellen Erlebnisses beim Besuch.
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