Sulzer-Areal, Industrielles Kulturerbe in Winterthur, Schweiz.
Das Sulzer-Areal ist ein Industriegebiet in Winterthur, das umfangreiche Fabrikbauten mit modernen Wohn- und Bürostrukturen verbindet. Die Gebäude stammen aus verschiedenen Epochen und wurden schrittweise angepasst, um heute Menschen auf vielfältige Weise zu beherbergen.
Die Gründung des Geländes geht auf das Jahr 1834 zurück, als die Gebrüder Sulzer eine Eisengießerei gründeten. Über mehr als ein Jahrhundert wuchs der Betrieb zu einem Industriekonzern heran, bevor Umwandlung und Neunutzung begannen.
Der ehemalige Speisesaal und verschiedene Werkstätten werden heute als kulturelle Orte genutzt, wo Menschen zusammenkommen. Diese Räume erzählen durch ihre Architektur von der Gemeinschaft, die hier arbeitete und lebte.
Das Gelände ist fußgängig erkundet werden, wobei die Wege zwischen den Gebäuden breit und zugänglich sind. Besucher sollten Zeit für mehrere Stunden einplanen, um die verschiedenen Bereiche und die Architekturvielfalt vollständig zu würdigen.
Ein Drittel der Wohnflächen wurde bewusst für bezahlbaren Wohnraum reserviert, was das Gelände von vielen typischen Entwicklungsprojekten unterscheidet. Diese Entscheidung prägt die soziale Zusammensetzung der hier lebenden Gemeinschaft bis heute.
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