Staatsarchiv des Kantons Zürich, Staatsarchiv in Zürich, Schweiz.
Das Staatsarchiv des Kantons Zürich ist im Bau 1 auf dem Irchel-Areal der Universität Zürich im Quartier Oberstrass untergebracht, einem 1982 bezogenen Gebäude, das 2007 und 2019 erweitert wurde. Seine sechs Geschosse, davon vier unterirdisch, fassen über 30 Laufkilometer Papierakten und elektronische Dateien; in fünf Lesesälen stehen 80 Besucherarbeitsplätze bereit.
Die Bestände reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, darunter eine Urkunde von 853, als Zürich die kaiserliche Pfalz Turicum war. Sie umfassen den alten Stadtstaat bis 1798 und den 1803 gegründeten Kanton. 1837 wurde Gerold Meyer von Knonau erster Staatsarchivar und führte Sonderarchive zu einem Zentralarchiv zusammen, das 1982 auf das Areal Irchel zog.
Die Sammlung Patentschriften umfasst über 50'000 Patentanmeldungen von Zürcher Bürgern beim Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum zwischen 1888 und 1978, darunter Hermann Brupbachers Badeanzug von 1894 mit eingenähten Gummischläuchen voller zerkleinerter Korkstücke. Die Sammlung Objekte beginnt mit dem Stadtsiegel von 1347, das die Heiligen Felix, Regula und Exuperantius zeigt, und enthält auch ein Hundemessgerät von 1909 sowie die Urne des Kantonsrats von 1831 für Gnadengesuche.
Das Archiv liegt auf dem Irchel-Areal der Universität Zürich im Quartier Oberstrass. Die Archivalien werden in fünf Lesesälen mit 80 Besucherarbeitsplätzen konsultiert; es erfolgt keine Ausleihe, und Bestände mit abgelaufener Schutzfrist werden vor Ort unentgeltlich bestellt und eingesehen.
Zu den Beständen gehört eine Sammlung von über 50'000 zwischen 1888 und 1978 in Zürich eingereichten Patentschriften, darunter der Badeanzug von Hermann Brupbacher von 1894 mit eingenähten, mit zerkleinertem Kork gefüllten Gummischläuchen für Nichtschwimmer. Das älteste Objekt ist der Stadtsiegelstempel von 1347 mit den Heiligen Felix, Regula und Exuperantius.
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