Ruine Urgiz, Burgruine / Hochwacht, Mittelalterliche Burgruine in Densbüren, Schweiz.
Ruine Urgiz sind die Steinreste eines mittelalterlichen Schlosses, das auf einem steilen Felsgrat auf 577 Metern Höhe thront und etwa 120 Meter über dem Talboden aufzutreffen ist. Die Anlage zeigt noch erhaltene Mauersegmente, einen runden Turm und bietet von dieser erhabenen Position umfassende Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Die Herren von Uriols erhielten die Burg 1277 als Lehen vom Bischof von Straßburg und kontrollierten die benachbarten Dörfer Densbüren und Asp. Das Basler Erdbeben von 1356 richtete großen Schaden an. 1502, als die Burg bereits zur Ruine verfallen war, erwarb die Stadt und Republik Bern die Herrschaft Urgiz und richtete dort eine Hochwacht ein, die rund dreihundert Jahre besetzt blieb.
Der Name Urgiz geht auf die 1277 erwähnten Herren von Uriols zurück, die die Burg vom Bischof von Strassburg zu Lehen hatten; zum Lehen gehörten die Dörfer Densbüren und Asp. Ab 1502 unterhielt Bern hier rund dreihundert Jahre lang eine Hochwacht, die in Sichtverbindung mit den Wachten auf dem Homberg bei Veltheim und der Gislifluh bei Thalheim stand.
Der Aufstieg zur Ruine erfordert Trittsicherheit und angemessenes Schuhwerk, da die Wege steil und teilweise ungesichert sind. Es ist ratsam, bei unsicheren Bedingungen wie Nässe oder Schneefall besondere Vorsicht walten zu lassen und ausreichend Zeit für den Besuch einzuplanen.
Ab 1502 unterhielt Bern auf der Ruine eine Hochwacht, die rund dreihundert Jahre lang besetzt war. Sie stand in Sichtverbindung mit den Hochwachten auf dem Homberg bei Veltheim und der Gislifluh bei Thalheim. Erst 1996/97 wurden die Mauerreste freigelegt und konserviert.
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