Diga di Mattmark, Wasserkraftwerk im Saastal, Schweiz.
Die Mattmark-Talsperre ist eine Staumauer im Saastal mit einer Hohe von 120 Metern und einer Kronenlaenge von 780 Metern. Das Bauwerk staut ein Reservoir mit 101 Millionen Kubikmetern Wasser auf.
Die Talsperrre wurde in den 1960er Jahren gebaut und war mit einer Gletscherkatasrophe am 30. August 1965 verbunden, bei der 88 Arbeiter ums Leben kamen. Dieses tragische Ereignis zahlte zu den schwersten Unfallen im Schweizer Baugewerbe.
Am 30. August 1965 brach ein Teil des Allalingletschers ab und stürzte auf die Arbeiterbaracken der Baustelle; 88 Arbeiter starben, fast alle waren Einwanderer. Ein Denkmal an der Staumauer erinnert an die Opfer, und das Unglück prägte die Schweizer Debatte über die Sicherheit ausländischer Bauarbeiter.
Das Gebiet ist am besten von Saastal aus erreichbar und bietet Zugange mit herrlichem Blick auf das Staubecken. Besucher sollten beachten, dass die Bedingungen an dieser Hohe rauh sein konnen, besonders waehrend der kalteren Monate.
Die Krone der Staumauer ist 780 Meter lang, ungewöhnlich für ein 120 Meter hohes Bauwerk aus Stein. Die Hochwasserentlastung kann 150 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abführen, und der aufgestaute Mattmarksee liegt auf 2.197 Metern Höhe und erstreckt sich über 3 Kilometer.
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