Rimpfischhorn, Alpengipfel in den Penninischen Alpen, Schweiz
Der Rimpfischhorn ist ein Gipfel in den Walliser Alpen mit einer Höhe von 4.199 Metern. Er verbindet die Monte-Rosa-Gruppe mit den Mischabel-Spitzen und weist steile Felswände sowie vereiste Hänge auf.
Der erste bekannte Aufstieg fand 1859 statt, als Leslie Stephen und Robert Liveing zusammen mit den Führern Melchior Anderegg und Johann Zumtaugwald den Gipfel erreichten. Dieser Erfolg war ein wichtiger Moment in der frühen Geschichte des modernen Alpinismus in der Schweiz.
Der Name Rimpfischhorn verweist auf die gerunzelte Felswand des Berges, dessen Gipfel den höchsten Punkt der Gemeinde Saas-Almagell bildet. Der Gipfel liegt auf der Grenze von Täsch, Zermatt und Saas-Almagell, und das nahe Allalinhorn ist weniger als 3 km entfernt.
Der Aufstieg beginnt üblicherweise von der Britannia-Hütte auf 3.030 Metern, wobei Eispickel und Steigeisen notwendig sind. Die Gletscherroute erfordert alpinistische Erfahrung und gute Kondition.
Der Nordgrat endet im Grossen Gendarm, einem Nebengipfel von 4107 m. Der Gipfel liegt auf der Grenze der Gemeinden Täsch, Zermatt und Saas-Almagell und ist deren höchster Punkt im Fall von Saas-Almagell. 1971 bestieg Albert Siebenmorgen den Berg im Alter von 77 Jahren.
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