Rote Nase, Berggipfel im Kanton Wallis, Schweiz
Die Rote Nase ist ein kleiner Berggipfel mit 3240 m unterhalb des Zermatter Stockhorns in den Walliser Alpen, östlich des Gornergrats. Sie gehört zum Skigebiet Gornergrat–Rothorn und ist über eine Seilbahn vom Hohtälli sowie einen Skilift von Triftji erreichbar. Im Sommer führt ein markierter Weg (rot, T3) vom Gornergrat zum Hohtälli und weiter zum Stockhorn (blau, T4) direkt durch die Gipfelstation.
Die Seilbahn von Hohtälli zum Gipfel wurde 1986 von Von Roll gebaut und bietet Platz für 60 Personen. Vom 22. Juni bis 18. Juli 1966 nutzte die Schweizer Alpinski-Nationalmannschaft den Skilift Triftji–Rote Nase zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Portillo, Chile; die Athleten verbrachten zwei Wochen zur Akklimatisierung auf dem Gornergrat und liefen täglich mit Ausrüstung von Hohtälli zur Roten Nase.
Der Name bedeutet «rote Nase» und bezieht sich auf das rötliche Gestein des Gipfels im deutschsprachigen Wallis. Die Rote Nase gehört zum Skigebiet Gornergrat-Rothorn oberhalb von Zermatt. Vom 22. Juni bis 18. Juli 1966 nutzte die Schweizer Alpinski-Nationalmannschaft den Skilift Triftji–Rote Nase als Training für die Weltmeisterschaften in Portillo, Chile.
Die Anreise erfolgt entweder mit der Gondelbahn von Hohtälli oder mit T-Bügeln von tieferen Positionen aus. Besucher sollten mit wechselhaften Wetterbedingungen rechnen und sich warm anziehen, besonders bei starkem Wind in dieser Höhe.
Der Berg ist für seine unvorbereiteten Skipisten bekannt, die erfahrene Skifahrer anziehen, die abseits der markierten Routen fahren möchten. Diese natürlichen Abfahrten bieten Abenteuer in unberührtem Schnee abseits der typischen Pisteninfrastruktur.
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