Maria Krönung, Katholische Pfarrkirche in Witikon, Zürich, Schweiz
Maria Krönung ist eine moderne Kirche im Zürich mit einer Betonkonstruktion und klaren, geraden Linien überall im Gebäude. Das Innere zeigt minimalistische Formen, die den Raum offen und zweckgerecht gestalten.
Seit der Reformation hatte Witikon keinen katholischen Gottesdienstraum, bis 1938 im Vinzenz-Altersheim eine Kapelle für 110 Personen entstand. Da die Gemeinde von 1'400 Katholiken im Jahr 1960 auf über 2'000 im Jahr 1965 wuchs, wurden 1958 fünf Architekten mit einem Projekt beauftragt. Justus Dahindens Entwurf wurde am 15. Juni 1959 in Auftrag gegeben, der Grundstein am 30. Juni 1963 gelegt und die Kirche am 5. September 1965 geweiht.
Die Pfarrei ist nach Maria Königin benannt, deren Gedenktag am 22. August Papst Pius XII. 1954 einführte. Die vier Bronzeglocken, 1964 von Emil Eschmann in Rickenbach gegossen, läuten die Anfangstöne des Salve Regina: es, g, b und c.
Maria Krönung steht an der Carl-Spitteler-Strasse in Witikon und ist im Split-Level-System von zwei Seiten und Höhen über Quartierstrassen erschlossen. Der Haupteingang führt über einen Innenhof direkt zum Lichttrichter über dem podiumartig erhöhten Liturgiezentrum. Im Jahr 2000 wurden ein Lift und ein neuer Treppenabgang zur Unterkirche eingebaut.
Die vier Bronzeglocken goss 1964 Emil Eschmann in Rickenbach bei Wil; sie sind auf es, g, b und c gestimmt, die Anfangstöne des Salve Regina. Am 13. September 1964 wurden sie geweiht, drei Tage später in den Turm aufgezogen.
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