Biosfera Val Müstair, UNESCO-Biosphärenreservat in Graubünden, Schweiz
Das Biosphaerenreservat erstreckt sich über alpine Wiesen, Wälder und Gletschertäler in der Ostschweiz zwischen den Gemeinden Val Müstair und Scuol. Das Gebiet vereint verschiedene Lebensräume, die unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten beherbergen.
Das Gebiet erhielt 2017 den UNESCO-Status als Biosphaerenreservat und integrierte den Schweizer Nationalpark mit den angrenzenden Bezirken. Diese Erweiterung machte es zu einer grenzüberschreitenden Schutzzone für alpine Lebensräume.
Die Gegend wird von lokalen Bauernfamilien geprägt, die traditionelle Anbaumethoden nutzen und regionale Produkte wie Käse und Fleisch verkaufen. Diese Praktiken sind sichtbar in den gepflegten Wiesen und den Dörfern, wo sich das Leben nach den Jahreszeiten richtet.
Der Nationalpark-Zentrum in Zernez bietet das ganze Jahr über Informationen und Bildungsressourcen für Besucher. Von dort aus sind die verschiedenen Täler und Wanderwege leicht zu erreichen.
Wissenschaftler führen innerhalb des Reservats Langzeitstudien durch, um zu beobachten, wie sich alpine Ökosysteme unter dem Einfluss des Klimawandels verändern. Diese Forschung liefert wertvolle Daten über die Auswirkungen auf Tier- und Pflanzenpopulationen in Gebirgsregionen.
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