Zürich Transit Maritim, Hafenkran am Limmatquai, Schweiz.
Der Hafenkran Zürich ist eine Industriekrananlage aus dem Jahr 1963, die ursprünglich aus Rostock stammte und zwischen 2014 und 2015 an der Zürcher Uferpromenade aufgestellt war. Das metallische Bauwerk mit seinen charakteristischen Auslegern prägte das Landschaftsbild entlang des Seeufers und war Teil einer künstlerischen Intervention im öffentlichen Raum.
Der Kran wurde 1963 in Rostock gebaut und diente dort Jahrzehnte lang industriellen Zwecken, bevor er nach Zürich transportiert wurde. Seine Versetzung in den öffentlichen Raum markierte einen Wechsel von funktionaler Nutzung zu künstlerischer Präsentation.
Der Kran wurde zum Gesprächsthema für die Stadt und regte Debatten darüber an, wie öffentliche Räume genutzt und gestaltet werden können. Menschen diskutierten lebhaft, ob solche künstlerischen Eingriffe den Ort bereichern oder eher stören.
Das Objekt stand direkt an der Limmatquai und war vom Seeufer aus gut sichtbar und einfach zu erreichen. Die beste Zeit für einen Besuch war tagsüber, wenn das Licht die Metallstrukturen deutlich hervorgehoben hat.
Das Projekt umfasste auch fünf Poller, die im Laufe der Jahre nacheinander präsentiert wurden, mit dem ersten als inszenierte archäologische Entdeckung. Diese verborgene Komponente des Kunstwerks zeigt, wie der Künstler mehrere Schichten von Narrativen in den öffentlichen Raum einwebte.
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