Zunfthaus zur Haue, Mittelalterliches Zunfthaus in Kreis 1, Schweiz
Das Zunfthaus zur Haue ist ein mittelalterliches Gildenhhaus an der Limmatquai 52 mit gotischen Fenstern und charakteristischen Treppengiebeln. Die Struktur vereint drei ursprüngliche historische Gebäudeteile und prägt mit seinen architektonischen Merkmalen die Uferpromenade des Flusses.
Erstmals 1389 dokumentiert, diente das Haus zunächst als Treffpunkt für Salzhändler und wurde später zur Zentrale der Zunft zum Kämbel. Diese Umwandlung zeigt den Wandel von reinen Handelsfunktionen zu organisierten Zünften in Zürichs mittelalterlicher Wirtschaft.
Das Gebäude zeigt auf seiner Fassade bemalte Ornamente und Gedenkplatten, die seine lange Verbindung zu Zünften und Handelsfamilien widerspiegeln. Diese visuellen Details erzählen von der Bedeutung des Ortes für Zürichs Wirtschaftsgeschichte und wie verschiedene Gemeinschaften ihn geprägt haben.
Das Gebäude sitzt zwischen Münsterbrücke und Rathausbrücke an einem belebten Uferbereichen des Zentrums. Heute beherbergt es ein Restaurant mit traditioneller Schweizer Küche, das Besucher leicht zugänglich machen und einen Grund geben, das Innere zu entdecken.
Auf dem Dach befinden sich Hirschskulpturen und eine Gedenkplakette, die an die Familie Salomon Hirzel erinnern, die das Haus als Handelsbetrieb besaß. Diese ungewöhnliche Dachverzierung ist vom Fluss aus leicht zu sehen und erzählt von einer längst vergessenen Verbindung zu früheren Besitzern.
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