Münsterbrücke, Steinbogenbrücke in Zürich, Schweiz
Die Münsterbrücke ist ein Steinbogen über die Limmat im Zentrum Zürichs und verbindet den Münsterhof mit der Limmatquai in der Altstadt. Die Brücke hat vier flache Bögen und prägt das Stadtbild mit ihrer massiven, symmetrischen Struktur.
Der Bau entstand zwischen 1836 und 1838 unter der Leitung des Ingenieurs Alois Negrelli und ersetzte eine Holzbrücke, die bis auf römische Zeiten zurückging. Diese Transformation vom Holz zum Stein markierte Zürichs Schritt in die moderne Infrastruktur des 19. Jahrhunderts.
Die Brücke verdankt ihren Namen den beiden Kirchen, die sie verbindet: Das Fraumünster und das Grossmünster sind zentrale religiöse Orte und prägen das Bild der Altstadt. Man sieht von hier aus beide Kirchentürme und spürt die spirituelle Bedeutung dieser beiden Bauwerke für Zürich.
Der Übergang ist zu Fuß einfach, die Brücke ist Teil der Hauptrouten durch die Altstadt und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Tram- und Bootsverkehr durchqueren oder fahren unter dem Bauwerk, daher ist dieser Punkt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Die Brücke ruht auf einer Gründung von etwa 472 Eichenpfählen, die mit Beton gefüllt sind und ein Gesamtgewicht von etwa 6.100 Tonnen Stein tragen. Diese verborgene technische Lösung zeigt die Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts unter dem sichtbaren Kunstwerk.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.