Zunfthaus zur Meisen, Gildehaus am Münsterhof, Schweiz
Das Zunfthaus zur Meisen ist ein Gildengebäude in Zürichs Münsterhof-Platz, das mit französischer Rokoko-Architektur und beige-farbigem Sandstein besticht. Das Haus enthält prächtige Zimmer mit kunstvoll verzierter Stuckatur und eleganten Möbeln, die die Räume verschiedener Größe von klein bis sehr groß bieten.
Das Haus wurde 1752 erbaut und entstand unter ungewöhnlichen Umständen: Zwei Witwen von Steinmetzen gewannen den Bauauftrag, weil sie niedrigere Gebote eingaben als ihre männlichen Konkurrenten. Dies war eine seltene Gelegenheit für Frauen, in einem männerdominierten Handwerk Einfluss auszuüben.
Das Haus war lange Zeit Sitz der Zünftler, jener Handwerker und Kaufleute, die das städtische Leben Zürichs prägten. Heute zeigt sich die Verbindung zur Zunfttradition in den feierlichen Räumen und der Handwerklichkeit der Innenausstattung.
Der Veranstaltungsort bietet mehrere Räume für verschiedene Anlässe mit flexibler Kapazität je nach Konfiguration. Besucher sollten voraus planen, da die Buchungen für private und öffentliche Veranstaltungen koordiniert werden.
Ein Dachobservatorium wurde 1759 genutzt, um Zürichs genaue geografische Koordinaten durch astronomische Messungen zu bestimmen. Diese wissenschaftliche Aktivität machte das Gebäude zu einem wichtigen Punkt in der Vermessung der Stadt.
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