Stadthaus Zürich, Rathaus im Zentrum von Zürich, Schweiz.
Das Stadthaus Zürich steht auf einem Zwickelgrundstück zwischen dem alten Stadthausgebäude und dem Fraumünster und wurde von Gustav Gull in zwei Etappen (1883/1884 und 1898–1900) ausgeführt. Bei der Renovierung 2007–2010 erhielt der Lichthof seinen Stil der italienischen Neurenaissance zurück; freigelegte Wandbemalungen, Terrazzoböden und Reliefs sind wieder sichtbar.
Gustav Gull führte das Stadthaus in zwei Etappen aus, 1883/1884 und 1898–1900, auf einem Zwickelgrundstück zwischen dem alten Stadthausgebäude und dem Fraumünster. Für den Neubau wich das mittelalterliche Kratzquartier französisch geprägten Stadtbau-Visionen für ein «Gross-Zürich». Gull war 1895 zum Stadtbaumeister ernannt worden.
Das Gebäude dient heute als Sitz der Stadtverwaltung und prägt das Bild des Zentrums mit seiner steinernen Fassade und den großen Fensterreihen. Man sieht hier täglich Angestellte und Bürger, die Amtsangelegenheiten erledigen und die öffentlichen Bereiche nutzen.
Das Gebäude liegt an der Limmat und ist von Montag bis Freitag geöffnet für Besucher, die die Eingangshalle und öffentliche Bereiche erkunden möchten. Man sollte beachten, dass einige Flügel des Hauses für laufende administrative Arbeiten genutzt werden und daher nicht immer vollständig begehbar sind.
Das Gebäude ist als Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung eingestuft, eine der höchsten Schutzkategorien für Bauwerke in der Schweiz. Diese Anerkennung würdigt nicht nur die Architektur, sondern auch die Rolle des Hauses in der Entwicklung der modernen Stadtverwaltung.
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